
Bob Dylan (geb. 1941, Minnesota, USA) gilt als einer der einflussreichsten und bahnbrechendsten Künstler der Welt. Von seiner Musik wurden bis heute mehr als 125 Millionen Platten auf der ganzen Welt verkauft. 2016 gewann er den Nobel-Preis für Literatur.
Dylan selbst datiert die Ursprünge seiner Arbeit als Zeichner und Maler in seiner Biografie auf die frühen 1960er Jahre. Seine Pinselstriche sind wie seine Stimme: geradlinig, rau, manchmal
zerbrechlich, aber immer darauf bedacht, die Schritte der menschlichen Erfahrung zu veranschaulichen.
1994 erschien erstmals ein Buch mit 92 seiner Zeichnungen mit dem Titel ‚Drawn Blank‘, welches 2007 neu aufgelegt wurde. Infolgedessen wurden seine Bilder in den Kunstsammlungen Chemnitz sowie
erstmals in der Halcyon Gallery, London gezeigt. Die originalen ‚Drawn Blank‘- Skizzen stammen aus den Jahren 1989 bis 1992. Dylan erklärt, dass er sie gemalt hat, um sich zu entspannen und
seinen Geist neu zu konzentrieren, während er durch Amerika reiste.
Ein Höhepunkt war Dylans erste New Yorker Ausstellung im Herbst 2011 in der Gagosian Gallery, wo seine ‚Asia Series‘ ausgestellt wurde. Diese Werke spiegeln seine Zeit in China, Japan, Vietnam
und Korea wider, zitieren aber auch aus der Kunstgeschichte, darunter Werke von Édouard Manet, Paul Gauguin und Henri Cartier-Bresson.
Im Februar 2013 zeigte der Palazzo Reale in Mailand Dylans New Orleans Series. 2016 eröffnete Dylans große Ausstellung ‚The Beaten Path‘ in der Halcyon Gallery. Ein Kunstkritiker des ‚Guardian‘,
würdigte diese Werke als Kunstwerke eines wahren Dichters.
Die Ausstellung ‚Mondo Scripto‘ wurde im Oktober 2018 in der Halcyon Gallery, London eröffnet. Präsentiert wurde eine Auswahl der berühmtesten Lieder von Bob Dylan, handschriftlich mit Feder auf
Papier und mit einer entsprechenden Zeichnung aus Graphit.



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